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BorgWarner produziert Mehrfachfunken-Zündspulen in Deutschland

BorgWarners fortschrittliche Zündspulentechnologie optimiert den Verbrennungsprozess für leistungsstarke Ottomotoren mit Direkteinspritzung.

Auburn Hills, Michigan, 16. Juli 2014 – BorgWarner Emissions Systems produziert in seinem Werk in Muggendorf Mehrfachfunken-Zündspulen für die Sechs- und Achtzylindermotoren von Daimler. Mit Hubräumen zwischen 3,5 und 5,5 Litern sowie Leistungsstufen von 249 bis 549 PS (185 – 410 kW) kommen die kraftvollen Motoren in der C-, E- und S-Klasse von Mercedes-Benz zum Einsatz. Speziell entwickelt für Benzin-Direkteinspritzer im Schichtladebetrieb vergrößert die kompakte Mehrfachfunken-Zündspule von BorgWarner den Zündbereich und sorgt damit für eine optimierte Verbrennung, weniger Kraftstoffverbrauch und reduzierte Emissionen.

„Die Mehrfachfunken-Zündspulentechnologie von BorgWarner verlängert die Gesamtfunkenstandzeit und stellt hohe Zündspannung zur Verfügung, um die Leistung von modernen, aufgeladenen Ottomotoren mit Direkteinspritzung zu verbessern“, sagt Brady Ericson, President und General Manager, BorgWarner Emissions Systems. „Als Folge der erhöhten Frequenz und Variabilität von BorgWarners fortschrittlicher Zündtechnologie können Automobilhersteller von hohen Abgasrückführraten, Turboaufladung und Schichtladebetrieb profitieren, wodurch sich Kraftstoffverbrauch und Emissionen reduzieren lassen.“

Basierend auf einer herkömmlichen 14-Volt-Spule verfügt die Mehrfachfunken-Zündspule von BorgWarner über eine bidirektionale Schnittstelle mit elektronischer Steuereinheit. Diese ermöglicht nach dem ersten Funkenüberschlag das erneute Laden der Zündspule binnen einer Millisekunde und liefert sofort weitere Zündenergie nach. Ein erweiterter Zündbereich sowie das Erzeugen mehrfacher Funken verlängert deutlich die Gesamtfunkenzeit, sorgt für einen optimalen Verbrennungsprozess, geringeren Kraftstoffverbrauch und weniger Emissionen und beugt gleichzeitig Fehlzündungen vor. Zusätzlich trägt BorgWarners Zündungstechnologie dazu bei, Emissionen während des Kaltstarts zu reduzieren als auch Laufruhe unter nahezu allen Betriebsbedingungen zu verbessern.